




Von der luxemburgischen Grenze, südlich von Trier, schlängelt sich die Mosel mit ihren Nebenflüssen durch reizvolle, tief eingeschnittene Täler, vorbei an den steilsten Weinbergslagen Europas, bis sie in Koblenz in den Rhein mündet.
Hier im größten Rieslinggebiet Deutschlands reiht sich ein bekannter Weinort an den anderen. Die Rund 6.400 Weinbaubetriebe bewirtschaften 88 Millionen Rebstöcke auf rund 10.400 ha. 
Die Rebanlagen liegen zwischen 100 und 285 m hoch über dem Meersspiegel. Neben dem Riesling (5.748 ha; 55,3%) werden noch Müller-Thurgau bzw. Rivaner (1.894 ha; 18,2%), etwas Kerner (684 ha; 6,6%) und immerhin 8,4% Elbling (870 ha) - eine alte, von den Römern kultivierte Sorte - angebaut. Der Muschelkalkboden der Obermosel verleiht dem Elblingsekt eine ganz besondere Geschmacksnote.
Die Weine von Mosel, Saar und Ruwer bestechen durch unnachahmliche Eleganz und Rasse. Sie sind duftig, hellfarben, leicht und spritzig, mit frischer, fruchtiger Säure. Von Lage zu Lage variieren die Geschmackstöne, ihr typischer Charakter bleibt jedoch immer erhalten. Der Anteil der Weißweinsorten beträgt 94,2 %.




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